Verantwortlich für dieses Thema: M. Rabi Abas
Biogas ist eine Mischung aus Methan und Kohlendioxid sowie einiger anderer Bestandteile. Es wird durch Vergärung aus organischen Stoffen erzeugt. Dazu können Klärschlamm, Bioabfall, Speisereste,
Gülle, Mist, Pflanzenreiste- und teile, aber auch Energiepflanzen, die direkt für diesen Zweck angebaut wurden, verwendet werden.
Die meisten dieser Stoffe fallen in der Landwirtschaft an. Daher lohnt es sich für landwirtschaftliche Betriebe am ehesten, eine Biogasanlage anzuschaffen. Sie können damit einen ganzen Teil
ihrer Heizenergie abdecken.
Wird Biogas zum Betrieb eines Blockheizkraftwerks verwendet, dient es natürlich gleichzeitig auch der Stromerzeugung.
Stoffeigenschaften
Biogas ist ein Gemisch aus Methan, Kohlendioxid und einer geringen Menge Restgas. Die Zusammensetzung von Biogas ist in der Regel:
- Methan 40-75 %
- Kohlendioxid 25-55 %
- Wasserdampf 0-10 %
- Stickstoff 0-5 %
- Sauerstoff 0-2 %
- Wasserstoff 0-1 %
- Ammoniak 0-1 %
- Schwefelwasserstoff 0-1 %
Von der Zusammensetzung hängt die Effektivität der energetischen Verwertung ab.
Die physikalischen Eigenschaften von Biogas sind:
- Dichte: 1,2 kg/m3
- Zündtemperatur: 700 °C
- Zündkonzentration: Gasgehalt 6-12 %
- Geruch: aufgrund des Schwefelwasserstoffs nach faulen Eier
Von der Zusammensetzung hängt die Effektivität der energetischen Verwertung ab.
Fachkräfteprogramm Afghanistan (FKP-AFG e.V.)